Theater, Musik & Literatur

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Sa30okt8:328:32Feuer und Flamme8:32 - 8:32

Sehwerk

Das Sehwerk ist die freie professionelle Theatergruppe des Lehniner Instituts für Kunst und Kultur e.V., die sich im Jahr 2014 gegründet hat und in wechselnden Besetzungen für verschiedene Theaterproduktionen zusammenfindet.

Bisher sind drei Projekte entstanden. Die erste Produktion „Der Gott des Gemetzels“ entstand unverhofft und spontan, nachdem zwei Gründungsmitglieder der Theatergruppe zufällig das Gelände des LIK entdeckten und sofort Feuer und Flamme für dieses waren. Inspiriert von der gesamten Atmosphäre dieses Ortes beschlossen sie, dort etwas auf die Beine zu stellen. So wurde kurzerhand ein kleines Ensemble (zunächst Schauf Theater ganannt) gegründet und ein erstes Theaterstück produziert. Ein spontanes und sehr schönes Projekt, ohne großes Budget; wissentlich, dass es durch die Kurzfristigkeit des Produktion nur zwei Vorstellungen geben kann, da die Beteiligten anschließend wieder in anderen Projekten eingebunden waren. Der gelungene Versuch in Lehnin Theaterstücke zu produzieren, der Lust auf mehr gemacht hat und so der Startschuss für weitere Produktionen werden sollte.

Die nächste Produktion „Schneeflöckchen“, ein musikalisches Wintermärchen für Kinder ab 4 Jahren, feierte 2016 Premiere und wurde seitdem über 30 mal, auch über die Grenzen Brandenburgs hinaus, in Sachsen und Thüringen in kleinen Theatern, Schulen, Kindergärten und Gemeindezentren aufgeführt.

Wieder zwei Jahre später entstand das Kinderstück „Vom Fischer und seiner Frau“, das wie das „Schneeflöckchen“ ebenfalls auf Theatertournee durch die Lande geschickt wurde. So hat es sich das Sehwerk u.a. zur Aufgabe gemacht mobile Theaterstücke zu produzieren, um auf Rädern, mit minimalistischem Bühnenbild und nur wenigen Requisiten im Kofferraum auch entlegene Orte zu erreichen und so ein niedrigschwelligen Zugang zu Theater auch in ländlichen Regionen zu ermöglichen.

bisherige Produktionen

2014 – „Gott des Gemetzels“ von Yasmina Reza

2016 – „Schneeflöckchen“

2018 – „Vom Fischer und seiner Frau“

Künstler*innen

Lysann Schläfke

Lysann Schläfke wurde 1987 in Plauen geboren. Erste Bühnenerfahrungen sammelte sie bereits ab dem neunten Lebensjahr im Theaterkinderchor und der Theater FABRIK Gera. Nach ihrer Ausbildung zur Diät- und Ernährungstherapeutin absolvierte sie 2013 ihr Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und Theater Rostock. Während des Studiums spielte sie am Jungen Staatsschauspiel Braunschweig und am Volkstheater Rostock. Das erste Festengagement führte sie danach ans Schauspielhaus Chemnitz.
Seit 2016 ist Lysann Schläfke freischaffend tätig. Sie gastiert an verschiedenen Theatern wie die Neue Bühne Senftenberg, Landesbühne Nord Wilhelmshaven. Sie arbeitet mit Jugendlichen, ist als Hörbuchautorin und -sprecherin tätig und organisiert kulturelle Veranstaltungen.

Anna Tarkhanova

Studium an der Hochschule für Musik und Theater Rostock von 2009 – 2013. In dieser Zeit spielte sie am Volkstheater Rostock in „Die Räuber“ von Schiller. Weitere Engagements führten sie an die Landesbühne Rheinland/Pfalz und das Alte Schauspielhaus Stuttgart. In Lehnin hat sie die Theatergruppe Sehwerk gegründet, seit Dezember 2015 ist sie Vorstandsmitglied des Lehniner Instituts für Kunst und Kultur e.V.

2015 nahm Anna Tarkhanova mit der Produktion „Sehnsucht Kuba“ am Internationalen Theaterfestival Havanna teil.

Aktuell ist sie im „Steppenwolf“ im Societätstheater Dresden, in „Aufspüren Jagen Entsorgen“, sowie in „Willkommen in der Matrix I“ im projekttheater Dresden zu sehen.

Martin Doering

Martin Doering studierte von 2009 -2013 an der Hochschule für Musik und Theater in Rostock. Während des Studiums spielte er in der Produktion „Die Räuber“ im Volkstheater Rostock. Er ist Gründungsmitglied der Theatergruppe Sehwerk Lehnin, wo er in den Produktionen „Der Gott des Gemetzels“ von Reza, in „Schneeflöckchen“ und „Vom Fischer und seiner Frau“ zu sehen war. 2015 nahm er mit der Produktion „Sehnsucht Kuba“ am Internationalen Theaterfestival Havanna teil. Aktuell ist er im „Steppenwolf“ im Societaetstheater Dresden, in „Aufspüren Jagen Entsorgen“, sowie „Willkommen in der Matrix I“ im projekttheater Dresden zu sehen

Marek S. Bednarsky

1986 in Leipzig geboren. Studium Theaterwissenschaften und Geschichte an der Universität Leipzig. 2006 bis 2013 künstlerischer Leiter der Theatergruppe Traumquadrat. Off-Inszenierungen in Leipzig, Weimar, Berlin und Zgierz, Polen. Regieassistent und Hospitant am Centraltheater Leipzig und am Stadttheater Fürth. 2013 bis 2016 an der WLB Esslingen als Regieassistent engagiert. Zusammenarbeiten u.a. mit Sebastian Hartmann, Martin Laberenz, Alexander Müller-Elmau, Manuel Soubeyrand und Marcel Keller. Seit 2016 freischaffender Regisseur.

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